Radler: Freie Fahrt im Winter?

von Redaktion
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Bis jetzt haben wir ja Glück gehabt, vom Radler-Standpunkt aus. In der Stadt zumindest hatten wir noch keinen nennenswerten Schnee. Denn Radfahren im Winter ist eine echte Herausforderung. Das liegt weniger an der Kälte im Winter als daran, dass die Reinigung von Radwegen anders als z.B. in Holland keine Prio hat. So häufen sich neben Falschparkern schnell Schnee- und Eisberge auf den Radwegen, während Gehwege und Straßen fein geräumt sind.

Besonders gefährlich: Blitzeis auf dem Radlweg

Dass Radlwege ein gefährliches Pflaster im Winter sind, zeigt sich besonders bei Blitzeis. Denn in vielen Fällen darf der Radweg nicht gesalzt werden. Zu nah an Grünanlagen und Alleebäumen. Von dort aus gerät das Salz nicht in die Kanalisation, wo es aus dem Wasser herausgefiltert werden kann, sondern direkt in Erde, Pflanzen und Gewässer. Doch auch Kies hilft nicht wirklich. Er schädigt auf Dauer die dünnen Fahrradreifen und nützt nur auf einer geschlossenen Schneedecke. Daher suchen Wissenschaftler aus Hamburg jetzt nach einer Alternative.

Hohe Anforderungen beim Radfahren im Winter

Diese muss ein Alleskönner sein: umweltfreundlich, billig, leicht, in großen Mengen zu haben. Die bisher getesteten Werkstoffe sind Blähton und Traubenkerne. Beides wird unter den Fahrradreifen zu schlammigem Schmutz, der gerne an Schuhen hängen bleibt und in Läden und Wohnungen getragen wird. Kurzum, beide sind nicht besonders beliebt. Richtig toll wäre es, die Kommunen räumten die Radwege  einfach gründlich. Doch wohin dann mit dem Schnee? Auf die Straße? Auf den Gehweg? Was meint ihr?

Bild: © KarinKarin/ pixabay.com

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