Ordentlich gefeiert. Und dann heim auf‘m Radl?

von Redaktion
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Gerade wenn es richtig schön ist, sollte man gehen, sagte die Oma immer. Gut gefeiert? Dann ist das an Neujahr morgens um eins. Weil dann alle heim wollen, gibt es meist kein Taxi. Kein Problem, dann fahre ich halt mit dem Radl, denkt ihr vielleicht. Das solltet ihr beachten:

Hohe Promillegrenze, aber…

Die Promillegrenze für Radler liegt in Deutschland weit über der für Kraftfahrer. Erst ab einem Wert von 1,6 Promille dürft ihr definitiv nicht mehr aufs Rad. Auch für Radfahrer kann es zum Auto-Führerscheinentzug wegen Alkohol kommen. Und Sanktionen sind schon bei niedrigeren Werten möglich. Fallt ihr durch eure Fahrweise auf oder gefährdet ihr andere, kann schon ab 0,3 Promille eine Strafanzeige erfolgen.

Zuviel gefeiert: Punkte und Bussgeld

Schwingt ihr euch mit mehr als 1,6 Promille auf das Rad, könnt ihr laut Bußgeldkatalog 2019 3 Punkte in Flensburg und ein Bußgeld aufgebrummt bekommen. Und wie beim Autofahren unter Alkohol steht eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) an. Die müsst ihr bestehen, sonst verliert ihr euren Kraftfahrzeugführerschein. Und könnt sogar ein lebenslanges Fahrrad-Fahrverbot erhalten.

Also, organisiert euch ein Taxi vorab oder nehmt den Nachtbus. Und es gibt immer kluge Leute, die auch an Silvester fahrtüchtig bleiben und nur Mineralwasser trinken. Das schmeckt schließlich auch.

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