Gemütliche Tour entlang der Isar: von München nach Freising

von Redaktion
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So richtiges Genuss-Radeln auf ebener Strecke – das bietet die Tour von München nach Freising. Die Kilometer fallen gar nicht so ins Gewicht, da es so bequem einhergeht. Die wirklich große Entscheidung, die man fällen muss, ist, ob rechts oder links der Isar geradelt wird.

Treffpunkt: Münchner Freiheit

Wir, vier Münchner Freundinnen, hatten uns früh an der Münchner Freiheit verabredet. Hier erst einmal einen schönen Kaffee und ein anständiges Croissant. Unser Favorit: das Café Dukatz. Die Croissants sind mit die besten in der Stadt. Schnell haben wir entschieden, dass wir auf der Westseite der Isar entlang radeln wollen. Die linke Seite ist die Domäne der vielbeschriebenen Radl-Rambos. Wir aber wollen’s gemütlich haben. Und auch mal Zeit für ein Schwätzchen, wenn wir nebeneinander fahren. Denn der Weg an sich ist nicht besonders spektakulär.

Durch den nördlichen Englischen Garten

Isar wehr Oberföhring

Isarwehr Oberföhring © Richard Bartz / wikimedia

Von der Münchner Freiheit schlängelnd wir uns durch zum Englischen Garten. Der Biergarten am Kleinhesseloher See, das Seehaus, hat noch nicht geöffnet, so kommen wir gut daran vorbei und überqueren auf der Brücke Richtung Norden den Mittleren Ring. Dann halten wir uns tendenziell immer ein wenig nach rechts Richtung Stauwehr Oberföhring quer durch den schönen nördlichen Teil des Englischen Gartens. Am Stauwehr lohnt sich ein kleiner Abstecher hinauf, um auf die rauschenden Wassermassen zu schauen. Wir überqueren es aber nicht, sondern bleiben auf der westlichen Seite.

Immer geradeaus durch die Isar-Auen

Holzbrücke bei St. Emmeram © Wiggum / wikimedia

Ab da geht es eigentlich immer geradeaus auf dem Schotterweg entlang des Ufers. Sobald wir weiter aus der Stadt hinaus sind, wird es ruhig. Wir kommen an der Holzbrücke von St. Emmeram vorbei und fahren unterm Föhringer Ring hindurch. An schönen Tagen sonnen sich die Nackerten auf der Strandbank am gegenüberliegenden Ufer – hier stört es keinen. Immer weiter durch die nördlichen Isarauen. Wir unterqueren noch einmal eine Autobahn – die A 92 zum Flughafen und sehen auch gleich die großen Linienflugzeuge im Landeanflug.

Anfahrt auf Freising

Isar

Blick vom Flughafen auf Freising © Marcus Bölt / wikimedia

Und schon nähern wir uns der Domstadt Freising, vorbei an der Weihenstephaner Molkereil mit seinem Bräustüberl hinein in die Stadt, über der hoch oben der Dom thront. Die Radln lassen wir unten stehen und gehen zu Fuß hinaus. Immer wieder eindrucksvoll, wie groß und mächtig diese Kirche ist. Und wie sehr sich die Unterschiede zwischen den kirchlichen Bewohnern und dem Stadtvolk am Bauwerk zeigen. Die bedeutenden Geistlichen platzierten sich näher am Altar und ein paar Stufen höher, den Bürgern wurden Plätze weiter unten zugewiesen. Kein Wunder, dass sich diese bald eigene Kirchen in der Stadt bauten. Die Isar schweigt dazu.

Rückweg in die Stadt

Wem die Strecke weit genug war, der nimmt die S-Bahn wieder hinein in die Stadt. Oder den Weg am östlichen Isarufer, der jeden Radler schnell wieder in bekannte städtische Gebiete zurückbringt., und ein paar neue Blickwinkel bietet. Wir haben die S-Bahn gewählt, das geht schnell und bequem. Denn sportlich wollten wir es diesmal ja gar nicht haben.

Titelbild: Isarauen nördlich von München © Florian Schütz / wikimedia

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