Nischenräder: Zum Liegen, Transportieren, zweisam Fahren…

von Redaktion
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Wer will schon immer auf rechts sitzen oder gar den Kopf beständig in den Nacken legen? Schwere Einkaufstaschen an den Lenker hängen, um dann schlingernd nach Hause zu fahren? Und hoffen, dass man nicht umkippt? Als Ausnahme mag das noch gehen. Doch wer regelmäßig mit Widrigkeiten beim Fahrradfahren zu kämpfen hat, sollte sich Gedanken über Alternativen, also Nischenräder, machen.

Nischenräder – was ist das?

Gemeint sind Fahrräder, die ab vom Mainstream in geringerer Stückzahl gefertigt werden. Manche davon mausern sich zum Dauerbrenner, so das Cargobike, das zum Transport von Waren und Kindern auch langsam in unserem Land ankommt. Selbst Amazon nutzt es in München schon zum Ausfahren seiner Sendungen.

Dann gibt es die Liegefahrräder, die ich bis jetzt nur Bandscheibengeschädigten zugeordnet habe. Doch sollen sie sehr bequem sein – und überdacht ein wirklich guter Autoersatz. Und auch wer zweit unterwegs sein möchte, muss auf ein Liegerad nicht verzichten. Immer mehr in Mode kommen die Dreiräder, da viele ältere Leute sich auf ihnen sicherer fühlen. Der Balanceakt auf zwei Rädern entfällt, auf- und absteigen bei jedem Halt ebenfalls und der Einkauf lässt sich in aller Regel auch damit transportieren.

Zwei Designstudenten haben ein ungewöhnliches und ultramodernes Laufrad entwickelt. Der Clou: Man sitzt nicht, sondern hängt am Rahmen, während man die Füße frei bewegen kann. Leider gibt es das gute Stück namens „FLIZ“ noch nicht zu kaufen. Aber einen Prototyp könnt ihr im Video bewundern.

Das Fliz – ist es noch ein Fahrrad?

Ein anderes Projekt, das es leider nicht in die Serienproduktion geschafft hat, ist der Designpreis-Gewinner aus Kanada, das Denny-Bike. Das E-Bike hat ein paar wirklich praktische Funktionen. So dient der bogenförmige Lenkergriff gleichzeitig als stabiles Bügelschloss. Denny hat eine superhelle LED-Beleuchtung und keine Schutzbleche: Kleine Bürsten streifen die Nässe ab, so dass nicht ein Tropfen auf die Kleidung des Fahrers spritzt. Und es sieht einfach klasse aus! Vielleicht findet sich ja doch noch jemand, der dieses Sahnestück des Designs zu einem vernünftigen Preis produzieren kann.

Das Denny-Bike

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